PalmArtPress
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Mo. - Fr. 12 - 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 

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HERZHAND

Helge ist Linkshänder, lustvoll malt und kritzelt er mit seiner linken Hand, doch in der Schule wird er umerzogen. Dennoch bleibt das Schreiben seine Leidenschaft und er versucht in jungen Jahren als Autor zu reüssieren. Nach der Veröffentlichung zweier Romane mit nur mäßigem Erfolg sieht er sich erneut zu einer Kehrtwende gezwungen. Er gibt sein eigenes Schreiben auf und lektoriert von nun an Fremdtexte für eine Service-Agentur. Doch die linke Hand, die wilde, die starke, meldet sich zurück, Helge gibt ihr nach und beginnt zaghaft mit der linken Hand die Geschichte seiner großen Liebe Elena und ihrem Selbstmord aufzuschreiben. Am Ende fragt er sich: Soll ich mich noch einmal durch den Dschungel des Literaturbetriebs kämpfen? Die Kälte gesättigter Lektoren und Verleger ertragen? Seine Herzhand sagt ja.

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Seerosenzimmer

Berlin in den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. 

Die junge Elsa wird von ihrem Vater, dem Zauber- und Varieté-Künstler Jossi Albrecht, zu seiner Assistentin ausgebildet. Schnell stellt sich heraus, dass sie ihrem Vater an Bühnenpräsenz, Menschenkenntnis und Hellsichtigkeit weit überlegen ist. Jossi muss seine eigene Mittelmäßigkeit erkennen. Schon bald entbrennt ein unterschwelliger Konkurrenzkampf zwischen Vater und Tochter, dem Jossi eine manipulative Mischung aus Strenge und Zuneigung entgegensetzt …

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Die Afrikaanerin

Hass und Liebe, Schuld und Erlösung unter dem Himmel von Afrika 

Südafrika 1996 : Die Geschichte von Zoe Du Plessis entfaltet sich inmitten des turbulenten Übergangs vom Apartheid Regime zur ersten, demokratisch gewählten, schwarzen Regierung. 

Die Welt der Paläoanthropologin an der Witwatersrand Universität in Johannesburg bricht zusammen, als ihr Geliebter und Kollege Dario Oldani bei einem Raubüberfall getötet wird.

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Fleeing Father / Vaterflucht

Als die frühreife Tochter eines hochrangigen kommunistischen Funktionärs gegen ihren patriarchalischen Vater rebelliert und dem vorbestimmten Weg des Neuen Menschen - des idealen Bürgers, der die Eigenschaften verkörpern würde, die zur Erfüllung der Vision eines utopischen kommunistischen Systems in Rumänien erforderlich sind - entsagt, kommt sie an einen entscheidenden Scheideweg.  "Vaterflucht" berichtet über den mutigen Weg einer jungen Frau, die für Freiheit und Individualität kämpft. Durch Kunst und schiere Willensstärke widersteht sie der …

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Einblattdrucke

Die Einblattdrucke von PalmArtPress sind mit den unterschiedlichsten Autoren und Künstlern als Klappkarten im Format 26 x 17 cm und in einer Auflage von jeweils ca. 50 signierten Exemplaren.

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Weite sehe ich, weit in die Welten all

lse Ritter übersetzte neun ausgewählte Götterlieder neu und entdeckte in den Texten der nord-europäischen Seher eine mythisch-poetische Sicht der Welt. Träume und Sprache sind ur-gestaltende schöpferische Kräfte. Die Energie des Lichtes, die Kräfte der Natur und schließlich die Sprache führen den Menschen an die Quelle der Schöpfung. Der Lebensbaum Ygdrsiln ist Symbol für Wachstum, Blühen, Entfaltung, Frucht und Samen – den Kreislauf des Lebens. Die Sprache der Dichter ist die „Liebesbrücke“ zwischen den Formen und ihrer geistigen Entsprechung, die Sprache selber, ganz im Sinne der Poetologie, ein Akt der Schöpfung.

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Berndt Wilde – MY NY

Ausstellung vom 

27. März  2021 - 

31. Mai 2021   

Finissage: Samstag, 29. Mai 2021.

PalmArtPress-GalerieMo. – Fr. und nach telefonischer Vereinbarung von 12 Uhr - 18 Uhr.

Für den Ablauf der Veranstaltung gelten die dann aktuellen Bestimmungen, insbesonders zu höchstzulässiger Teilnehmerzahl, Maskenpflicht, Abstand und Hygiene.

„MY  NY“ zeigt erstmals, weitgehend in Originalgröße, eine Auswahl von 65 Zeichnungen, Skizzen und Objekten des Berliner Bildhauers Berndt Wilde, die während seines Aufenthaltes in New York im Winter 2005 auf Kassenzetteln, Tüten, auf Notizblättern und in Skizzenbüchern entstanden sind. Diese momentanen Skizzen sind weder klassische Bildhauerzeichnungen, noch zeichnerische Dokumentationen, sondern furios gezeichnete Eindrücke …

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Die weiße Pest

Die Pandemie durchzieht Staaten und Nationen weltweit. Es ist die weiße Pest. Wir müssen mit ihr leben, sie lässt uns nicht mehr los. In dieser Sterbe- und Überlebenszeit schreiben sich Matthias Buth Texte zu: Gefühl, Verstand, Sehen und Empfinden verbinden sich. Kann man mit Gedichten Fassung gewinnen? Oder kommt auch die Sprache an Grenzen? Das ist sicherlich so und nie war es anders. Und dennoch oder gerade deshalb wird geschrieben, schreibt Buth. Corona ist eine Metapher geworden für Leben, Überleben, Solidarität und für die Erkenntnis, dass – wie abends von den Balkonen in Bergamo, Köln und München in Dankbarkeit für die Helden der Kliniken gesungen wird – die Menschen Brüder und Schwestern sind, dass uns die Pandemie zusammenwirft und benachbart.

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Meerjungfrauengesang

Die Lebensstränge von vier Frauen aus drei Generationen einer deutschen Familie werden miteinander verwoben. Clara, Helene, Gitte und Philippa haben alle eine besondere Beziehung zum Wasser:

Clara ist wasserscheu und ertrinkt auf ihrer Verlobungsreise fast in der Nordsee, ihre Tochter Gitte wird erst lebendig, als sie mit ihrer Familie aus der deutschen Nachkriegsenge über den Atlantik nach Argentinien ausreist. Und für Gittes Tochter Philippa ist Wasser das Element, in dem sie sich frei fühlt, bis verdrängte Familiengeheimnisse auftauchen. Philippa ruft die bisher ungehörten Stimmen der einzelnen Frauen ihrer Familie wach. Dazu gehört auch ihre Großtante Helene, die nach dem Krieg das Kind Gitte aufnimmt, als Clara sich ertränken will. Mit Helene ist Gitte viel enger verbunden als mit ihrer Mutter, und auch ihr Vater Richard scheint mit Helene eine unerlaubte Nähe zu haben.

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Die Unschuldigen …

Boccaccios Rückkehr in Zeiten von Corona? Marko Martin, Schriftsteller und Weltreisender, misstraut jedoch den großen Gesten und erzählt stattdessen ebenso gewitzt wie sprachspielerisch Geschichten vom (gleichgeschlechtlichen) Eros – aus Tokyo und Jerusalem, aus Marseille und Rio de Janeiro, wo auch die drei titelgebenden „Unschuldigen“ leben. Eskapismus? Mitnichten. Wo der Autor doch auch alles andere als ein Don Juan ist, sondern ein empathischer Chronist nur scheinbar fremder Lebenswirklichkeiten, in denen man sich allzu oft auch rigider Traditionen erwehren muss. Hinzu kommt, und der Leser erfährt es peu à peu: Dieses Buch erzählt nicht nur von Lust, sondern wagt letztlich noch ungleich mehr – Bericht zu geben von einer Lebensliebe.

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Hurdy Gurdy Girl

Luise Ludwig ist 17, als sie im Sommer 1863 in der Wetterau aufbricht. Für drei Jahre ist sie als Tanzmädchen bei einem sogenannten Landgänger verdingt. Diese Männer ziehen mit jungen Mädchen aus den verelendeten, hessischen Bauerndörfern in die Fremde, um sie zum Tanzen und Trinken zu vermieten – zunächst in Kalifornien, dann in British Columbia (heute Kanada). 

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BEACH LOVERS

Ein kollektives Phänomen:

Der Mensch und das Meer

Die Menschen streben universell und zu allen Zeiten ans Meer - auf der (Sinn-)Suche nach Freizeit, Freiheit und Glück. Um dieses unnachahmliche Gefühl zu erleben, mal ohne Termine, ohne Zeitdruck, ohne Verpflichtungen, ohne ständige Erreichbarkeit einfach den Moment zu genießen und irgendwie festzuhalten.

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