Manfred Giesler

Bruder Bruno. Jeder gegen Jeden - Giordano Brunos Candelaio.

Zwei Theaterstücke

Manfred Giesler, Theatermann und Philosoph, hat sich über Jahre mit Person und Werk des Dominikaners Giordano Bruno aus Nola auseinandergesetzt. Das erste Stück, Bruder Bruno. ist ein Resultat dieser Arbeit. Ein chronologischer Abriss seines Lebens, seines Schaffens und seines Scheiterns im ausgehenden 16. Jahrhundert.

Das Zweite Stück ist die Übersetzung und Bearbeitung einer Komödie von Giordano Bruno, Il Candelaio. (Erschienen 1582 und in Deutschland bis heute nicht aufgeführt) In einem Rundumschlag aus bösem Spott und triefendem Hohn greift Bruno alles an, was hoch heilig war, ist und bleibt.

Manfred Giesler zeigt in seinen Stücken, in einer individuellen, kra vollen Sprache, Bezüge zwischen Revolution, Realität und Wahnsinn. Der Wahnsinn wird zur Gegenwelt in der nichts mehr gilt. Wahre Revolution kann nur die gegen die Vernunft sein. - Nicola May (Stadttheater Bern)

Manfred Giesler

Porträtiert von Johannes Grützke

Porträtiert von Johannes Grützke

Manfred Giesler ist 1948 in Fürth geboren und hat dort nie gelebt. Durch allerlei Schulen in einigen Städten und Ländern musste er gehen. War mit Fünfzehn Sänger in einer Rockband. Landete mit Anfang Zwanzig als Ingenieur in Berlin, lernte Philosophie und diese zu lieben bis heute, ebenso das Theater. Er schätzt es nicht zu schreiben, aber was soll er sonst machen. Hat mehr hinter sich als vor sich. Giesler bewundert Hans Henny Jahnn, Franz Schubert und die Stones, steht auf Malerei und Rotwein, letzteren besonders beim Bergsteigen.

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