Manfred Giesler

Café MORA.

Gedichte

Gedichte aus fünfzig Jahren. Eine Auswahl geprägt von Skepsis und Ironie. Gültigkeit nur bis auf Widerruf. Giesler winkt sich selber zu. Er beschaut sich von draußen. Er verkriecht sich in Begriffen, versteckt sich hinter Formen und lugt grinsend aus beiden hervor. Zertrümmern und Zusammensetzen ist seine Arbeit. Manchmal hilft da ein Souffleur. Das Dunkel ist gleichbleibend. Das Gelächter auch. Nichts ist heilig aber alles vergeblich. Manfred Gieslers ultimatives Credo:

Die Natürliche Dummheit des Menschen wird der Künstlichen Intelligenz überlegen bleiben.

Manfred Giesler

Porträtiert von Johannes Grützke

Porträtiert von Johannes Grützke

Manfred Giesler ist 1948 in Fürth geboren und hat dort nie gelebt. Durch allerlei Schulen in einigen Städten und Ländern musste er gehen. War mit Fünfzehn Sänger in einer Rockband. Landete mit Anfang Zwanzig als Ingenieur in Berlin, lernte Philosophie und diese zu lieben bis heute, ebenso das Theater. Er schätzt es nicht zu schreiben, aber was soll er sonst machen. Hat mehr hinter sich als vor sich. Giesler bewundert Hans Henny Jahnn, Franz Schubert und die Stones, steht auf Malerei und Rotwein, letzteren besonders beim Bergsteigen.

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