Wolfgang Nieblich

Auf Beton II

2013 beschriftete der Künstler Wolfgang Nieblich in der Pfalzburger Straße acht Betonklötze mit Zitaten von Einstein bis Adorno. In der 2. Runde beschriftete Nieblich 24 Betonklötze am Werderschen Markt, am Kanal entlang bis Unter den Linden. Beide Teilprojekte wurden von der Presse sehr gut wahrgenommen (16 Artikel).

Seit 18. Juni 2014 sind 33 weitere Betonklötze auf der Museumsinsel und vor der Alten Nationalgalerie fertig beschriftet. Über die 1. Runde ist bereits das Buch "Auf Beton" bei PalmArtPress 2013 erschienen. "Auf Beton II" ist eine erweiterte Ausgabe mit allen Beschriftungen auf 65 Betonklötzen, Zeitungsartikeln und einem Vorwort von Prof. Dietger Pforte. Fotodokumentation des Projektes: Lothar Hartmann.

Wolfgang Nieblich

1948 in Reutlingen geboren
seit 1973 ca. 450 Ausstellungen im In- und Ausland
1970 - 74 Studium Malerei und Grafik in Berlin
seit 2005 Stiftungsrat der ZFB Stiftung, Leipzig (Zentrum für Bucherhaltung)

Den Künstler beschreibt man am besten mit einem Zitat aus dem Buch 24 Stunden:

Der Künstler wurde oft gefragt, was er tagsüber, abends und nachts so tue, außer Rotwein trinken und lange schlafen. Der Künstler antwortete: Außer meinen Tätigkeiten als Maler, Grafiker, Objektkünstler, Bildhauer, Installationskünstler, Bühnenbildner, Steinesammler, Fotograf, Modellbauer, Streetart-Artist, Verleger, Autor, Herausgeber von Einblattdrucken, Geschichtenerzähler, Liedtexter, Buchbinder, Architekt, Drucker, Vergolder, Illustrator, Möbeldesigner, Grafikdesigner, Schmuckdesigner, Betongießer, Ausstellungsdesigner, Erfinder, Eisenbieger,  Querdenker, Schlosser, Ideenproduzent, Zeichner, Programmierer, Informatiker, Modedesigner, Schriftschreiber, Bilderrahmer, Passepartoutschneider, Operateur,  Hausmeister von PalmArtPress, Anthologist und Karikaturist, eigentlich nichts.“