Carmen-Francesca Banciu

Berlin Is My Paris

Stories From the Capital

Eigentlich kreisten ihre Gedanken um Paris, das ihre Phantasie beflügelte, Paris, der Traum von einer Stadt, der sie am Leben erhielt. Doch sie entschied sich für den unvollkommenen Ort Berlin, für eine Stadt im Wandel und im Werden: Spiegel der eigenen Entwicklung und Symbol des Aufbruchs in eine neue Welt.

Seit 1991 lebt die rumänische Autorin Carmen-Francesca Banciu in Berlin und ist inzwischen selbst zu einem Teil der Stadt geworden. In ihren autobiographischen Reportagen und literarischen Miniaturen taucht sie ein in das Leben der Metropole, streift magische Orte der Weltgeschichte und erzählt von ihren Begegnungen mit interessanten und außergewöhnlichen Menschen. Sie entführt in ihre Lieblingscafés, geht in verträumten Hinterhöfen auf Entdeckungsreise und zeigt, wie man im Neuen Berlin Paris vergessen kann.

Melancholische, heitere und eigenwillige Geschichten über ein Leben zwischen zwei Kulturen und über eine Stadt, die wieder begonnen hat, kosmopolitisches Flair zu verströmen.

 

„Man spürt, das hie jemand ehrlich ist und die Grenzen einer neu erlernten Sprache ebenso auslotet wie die Möglichkeiten einer Stadt, ein Zuhause zu werden.“ Berliner Zeitung

"Eine Heimat aus Worten. Obwohl Paris die Stadt ihrer Träume war, fühlt sich die rumänische Autorin Carmen-Francesca Banciu in Berlin nicht fehl am Platz. ... „Berlin ist mein Paris“ – versammelt Texte nicht nur vom Wechsel in diese Stadt, sondern auch von der Ankunft in einer neuen Sprache erzählen." Der Tagesspiegel

Carmen-Francesca Banciu

Carmen-Francesca Banciu, im rumänischen Lipova geboren, studierte Kirchenmalerei und Außenhandel in Bukarest. Die Verleihung des Internationalen Kurzgeschichtenpreises der Stadt Arnsberg für die Erzählung Das strahlende Ghetto (1985) hatte für sie ein Publikationsverbot in Rumänien zur Folge.

Sie kam 1991 ihren drei Kindern nach Deutschland auf Einladung des Künstlerprogramms des DAAD. Seit 1992 lebt sie als freie Autorin in Berlin, schreibt Beiträge für Rundfunk und Zeitungen, leitet Seminare für Kreativität und kreatives Schreiben.

Ihre Bücher sind erschienen bei den Verlagen: Rotbuch Berlin, Rotbuch Hamburg, Volk und Welt, Ullstein Berlin und PalmArtPress. Seit 2013 ist sie Mitherausgeberin und stellvertretende Direktorin des transnationalen, interdisziplinären und mehrsprachigen e-Magazins Levure Littéraire. Banciu erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt wurde der Roman Lebt wohl, Ihr Genossen und Geleibten für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. Ihre Texte wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

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