Matthias Buth

Weiß ist das Leopardenfell des Himmels

Neue Gedichte

Er beobachtet, entdeckt die Poesien der Gegenwart. Alles kann Gedicht sein. Er leidet an der Welt, aber er findet sich mit ihr nicht ab, denn er ist ein Dichter. Er schreibt funkelnde Gedichte synästhetisch verbindend, aber präzise: die Welt im Fingerhut. Kein Mäandern, ohne Ornament, Verknappung aufs Äußerste. Die Gedichte von Matthias Buth suchen und laden so den Leser zum Dialog ein, der sich mit seinen Erfahrungen in die Bildwelten des Textes einbringen kann.

Buth ist ein Sprach- und Lebensexeget wie wenige in der deutschsprachen Lyrik der Gegenwart. Walter Hinck brachte es auf den Punkt mit der Feststellung: "Selten habe ich in der Gegenwartslyrik für unendliche Verlassenheit poetische Bilder von solch tragischer Ironie gefunden.- Ich bewundere, wie Beobachtungen, Reflexionen oder Erfahrungen unmittelbar in Poesie umgesetzt werden: Keine Krücken der Vermittlung."

Stimmen über Matthias Buth und "Weiß ist das Leopardenfell des Himmels"

"Dieses Buch hat einen weiten Atem. ... Warum sollte man diese Lyrik lesen? Weil sie noch einmal Menschen- und Tierwelten beschwört, die dem heutigen Bewusstsein zu entgleiten drohen, auch sie 'abhanden'. Weil sie mit ihrer Sprache Magie und unverbrauchten Metaphorik Augen und Ohren öffnet. ...Ist das nun existentielle Lyrik? Ist es Naturlyrik? Es ist beides, in hohem Maße."

– Axel Vieregg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Buths Gedichte entfalten sich im Spannungsfeld von sinnlich-erotischer Metaphorik ("Die Bojen sind leuchtende Lippen") einerseits, alltags- und Politikersprache anderseits."

– Sidona Bauer, Siebenbürgerische Zeitung

Interview im WDR3 MOSAIK mit Daniel Finkernagel am 4.12.19  <<hier anhören>>

 "Einer der großen Lyriker des Landes ..."

– Daniel Finkernagel, MOSAIK WDR3

"Unter die Oberfläche blicken will Matthias Buth. Als Lyriker entdeckt er hinter dem äußeren Erscheinungsbild der Dinge seine eigene Realität."

– Thomas Rausch, Kölner Stadt-Anzeiger

"Seine Gedichte fügen sich zu einer poetischen Symphony (...) Der Titel ist ein Versprechen, rätselhaft und sprachgewaltig, führt in eine vielschichtige Welt."

 – Monika Werner-Staude, Westdeutsche Zeitung

"Man trifft immer wieder auf poetische Leuchttürme, die mithin ein neues, bisweilen fast blendendes Licht auf unsere Gegenwart werfen."

– Björn Hayer, Berliner Zeitung

"Keineswegs zu emotional, sondern stets meisterhaft gezügelt - und trotzdem ganz tief. (…) Matthias Buth blendet in die von ihm weit bereiste Welt, ins empfindliche Herz, in die eigene Vergangenheit, malt große Landschaftsbilder mit Seelenklang, riskiert auch lyrische Stellungsnahmen zu Gegenwart und Politik."

– Stefan Seitz, Wuppertaler Rundschau

 

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