Carmen-Francesca Banciu

Leichter Wind im Paradies

Für einen Sommer kehrt die Erzählerin Berlin und seinem hektischen Großstadtrhythmus den Rücken, um in der Abgeschiedenheit eines griechischen Bergdorfes Kraft zu schöpfen und wieder zu sich zu kommen.

Die erste Zeit verbringt sie schweigend auf der Terrasse. Einer Terrasse am Hang, mit Blick über die Weite des Meeres. Sie lebt umgeben von Insekten und anderen Tieren, die zu ihren Freunden werden. Sie nimmt sich Zeit, Veränderungen des Lichts, Verwandlungen des Meeres, Verborgenes sowie das Nichtoffensichtliche ihrer Umgebung und das Leuchten des Unscheinbaren wahrzunehmen.

Erst nach Tagen verspürt sie den Wunsch, wieder Menschen zu treffen und begibt sich auf Reisen außerhalb des Kosmos ihrer Terrasse. Per Anhalter fährt sie jeden Tag in den Ort am Meer. Kurze Begegnungen unterwegs, das Beobachten der Menschen am Strand und die Betrachtung des Naturschauspiels offenbaren ihr die Verbundenheit aller Wesen untereinander in der Natur.

Parallel zu den menschlichen Begegnungen spielen sich im Mikrokosmos der Insekten, Käfer und kleinen Tiere Dramen ab, wie Szenen aus der griechischen Mythologie. In diesem Buch geht es um das filigrane Erzählen der kleinen Welt, in der sich die große widerspiegelt.

 

Links zu Rezensionen: 

Leichter Wind im Paradies Facebookseite

Neue Zürcher Zeitung: Kleine Fluchten

Deutschlandradiokultur

Literaturkritik

OE1 ORF Kultur

Neue Buchtips

Bayerischer Rundfunk - B5

Über die Autorin

Carmen-Francesca Banciu

Carmen-Francesca Banciu, im rumänischen Lipova geboren, studierte Kirchenmalerei... Mehr

Bücher der gleichen Autorin