Carmen-Francesca Banciu

Light Breeze in Paradise

Ελαφρύ Αεράκι στον Παράδεισο

Für einen Sommer kehrt die Erzählerin Berlin und seinem hektischen Großstadtrhythmus den Rücken, um in der Abgeschiedenheit eines griechischen Bergdorfes Kraft zu schöpfen und wieder zu sich zu kommen.

Die erste Zeit verbringt sie schweigend auf der Terrasse. Einer Terrasse am Hang, mit Blick über die Weite des Meeres. Sie lebt umgeben von Insekten und anderen Tieren, die zu ihren Freunden werden. Sie nimmt sich Zeit, Veränderungen des Lichts, Verwandlungen des Meeres, Verborgenes sowie das nicht offensichtliche ihrer Umgebung und das Leuchten des Unscheinbaren wahrzunehmen.

Erst nach Tagen verspürt sie den Wunsch, wieder Menschen zu treffen und begibt sich auf Reisen außerhalb des Kosmos ihrer Terrasse. Per Anhalter fährt sie jeden Tag in den Ort am Meer. Kurze Begegnungen unterwegs, das Beobachten der Menschen am Strand und die Betrachtung des Naturschauspiels offenbaren ihr die Verbundenheit aller Wesen untereinander in der Natur.

Parallel zu den menschlichen Begegnungen spielen sich im Mikrokosmos der Insekten, Käfer und kleinen Tiere Dramen ab, wie Szenen aus der griechischen Mythologie. In diesem Buch geht es um das filigrane Erzählen der kleinen Welt, in der sich die große widerspiegelt.

"Übersetzung ist eine Gemeinschaftsarbeit. Dies trifft fraglos auf diese zweisprachige Übersetzung von Leichter Wind im Paradies von Carmen-Francesca Banciu zu: auf Englisch (Light Breeze in Paradise) und Griechisch (Ελαφρύ Αεράκι στον Παράδεισο). Diese zweisprache Übersetzung fordert die Grenzen der Idee der Gemeinschaftsarbeit heraus, da sie auf mehreren Ebenen stattfindet. Genauer gesagt ist sie das Ergebnis einer Zusammenarbeit im Rahmen des Advanced Training in Greek Poetry Translation & Performance Workshop, gegründet und geleitet von Dr. Vassiliki Rapti 2014 an der Harvard Universität, und seit Juli 2016 selbstständig geleitet.