Autorenfoto: Ricky Owens

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Der 1952 in New York geborene Sohn österreichisch-jüdischer Emigranten Peter Wortsmanwurde zwei-sprachig in Deutsch und Englisch, d. h. sprachverwirrt erzogen. Er ist Autor eines Romans (Cold Earth Wanderers, 2014), zweier Erzählbände (A Modern Way to Die, 1991, zweite Auflage 2019, und Footprints in Wet Cement, 2017), von zwei Theaterstücken (Burning Words, uraufgeführt 2006, in deutscher Übersetzung 2014 und The Tattooed Man Tells All, 2018), eines Reisememoirs (Ghost Dance in Berlin, 2013) sowie eines Sachbuches (The Caring Heirs of Doctor Samuel Bard, 2019). Wortsman ist auch literarischer Übersetzer aus dem Deutschen ins Englische von Chamisso, Gebrüder Grimm, Heine, E.T.A. Hoffmann, Kafka, Kleist, Musil, und Mynona. Er war unter anderem Laureat des Beard's Fund Short Story Award 1985, des Geertje Potash-Suhr Prosapreises 2008 der Society for Contemporary American Literature in German, des Gold Grand Prize for Best Travel Story of the Year (Solas Awards Competition) 2012 und des Independent Publishers Book Award (IPPY) 2014. Er war 1973 Fulbright Fellow an der Albert Ludwig Universität in Freiburg im Breisgau, 1974 Fellow der Thomas J. Watson Foundation in Wien, 2010 Holtzbrinck Fellow an der American Academy in Berlin und im Sommer 2016 Stipendiat der Österreichischen Gesellschaft für Literatur in Wien. Seine Reiseberichte wurden fünf Jahre nacheinander in The Best Travel Writing,2008-2012, und noch einmal in 2016 aufgenommen. Seine Erzählungen sind in deutscher Übersetzung in den Zeitschriften Manuskripte, in Graz, Schreibheft, in Essen, Cicero, in Berlin, und die Anthologie AmLit: Neue Literatur aus den USA, im Druckhaus Galrev, Berlin, erschienen. Seine Aufsätze sind in deutscher Übersetzung in Die Weltund Die Zeiterschienen. Seine Interviews mit Überlebenden der Nazi Konzentrationslager sind zu finden in der "Peter Wortsman Collection of Oral History" im U.S. Holocaust Memorial Museum in Washington D.C.