Karl Carino

Karl Carino, geboren 1942 in Ehingen, Mittelfranken. 1952-1961 Humanistisches Gymnasium in Dinkelsbühl. 1961-1966 Studium der Germanistik, Philologie und Alt­philologie in Erlangen und Tübingen. 1966-1967 Katalogisierung und Studium von Robert Musils Nachlaß in Rom, zusammen mit seiner späteren Frau Elisabeth Albertsen. 1969 Promotion bei Friedrich Beißner in Tübingen mit Studien zu einer historisch-­kritischen Ausgabe von Robert Musils Novellenband "Vereinigungen". Seit 1970 Re­dakteur in der Literaturabteilung des Hessischen Rundfunks Frankfurt, von 1985-2002 deren Leiter. Gastprofessuren in Pisa, Essen und St. Louis. 1997-1998 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Lebt seither als freier Schriftsteller in Tübingen . -Corino veröffentlichte neben Sammelbänden über "Intellektuelle im Bann des Nationalsozialis­mus", über "Genie und Geld", über Fälschungen drei Standardwerke über Robert Musil: "Leben und Werk in Bildern und Texten" . Reinbek 1988. -"Robert Musil. Eine Biogra­phie", Reinbek 2003. -En face -Texte von Augenzeugen. Erinnerungen an Robert Musil", Wädenswil 2010. Außerdem zahlreiche Publikationen zur DDR-Literatur, u.a. "Die Akte Kant. IM Martin, die Stasi und die Literatur in Ost und West", Reinbek 1995, und "Außen Marmor, innen Gips, Die Legenden des Stephan Hermlin", Düsseldorf 1996.